Stabilisierung ist die erste Phase der Traumaarbeit. Bevor an Erinnerungen gearbeitet wird, geht es um Sicherheit im Außen, Umgang mit Übererregung und den Aufbau von Ressourcen. Ohne diese Phase führt Konfrontation eher zu Verschlechterung als zu Verarbeitung.
Warum sie so lange dauern darf
Viele Betroffene erleben diese Phase als Zeitverschwendung. Sie wollen an das Eigentliche.
Genau die Ungeduld ist der Grund, warum sie so wichtig ist. Ein System, das noch keinen Boden hat, kann nichts verarbeiten, es kann nur überflutet werden.
Dieser Eintrag dient der Orientierung und ersetzt keine Diagnose und keine Behandlung. Bei anhaltender Belastung wende dich an eine ärztliche oder psychotherapeutische Praxis. Zurück zur Glossar-Übersicht.