Amir Reichart

PTBS

Auch: Posttraumatische Belastungsstörung, PTSD

Die posttraumatische Belastungsstörung ist eine anerkannte Diagnose nach einem oder mehreren traumatischen Ereignissen. Typisch sind Wiedererleben in Form von Flashbacks und Albträumen, Vermeidung von Erinnerungsauslösern, anhaltende Übererregung und Veränderungen in Stimmung und Selbstwahrnehmung.

Die vier Symptomgruppen

Wiedererleben: Bilder, Albträume, Flashbacks. Vermeidung: Orte, Gespräche, Gedanken werden gemieden. Übererregung: Schreckhaftigkeit, Schlafprobleme, Reizbarkeit. Und Veränderungen im Denken und Fühlen: Schuld, Scham, emotionale Taubheit, Entfremdung.

Diese Symptome halten länger als einen Monat an und beeinträchtigen den Alltag deutlich.

Wo du Hilfe bekommst

PTBS ist gut behandelbar. Wirksame Verfahren sind unter anderem EMDR und traumafokussierte Verhaltenstherapie. Erster Anlaufpunkt ist die hausärztliche Praxis oder die Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Nummer 116117.

Verwandte Begriffe

Dieser Eintrag dient der Orientierung und ersetzt keine Diagnose und keine Behandlung. Bei anhaltender Belastung wende dich an eine ärztliche oder psychotherapeutische Praxis. Zurück zur Glossar-Übersicht.