Amir Reichart

Psychosomatik

Auch: Psychosomatische Beschwerden, Somatisierung

Psychosomatik beschreibt körperliche Beschwerden, an deren Entstehung seelische Belastung wesentlich beteiligt ist. Rückenschmerzen, Magenprobleme, Herzstolpern, Tinnitus, Hautausschläge. Die Beschwerden sind echt und messbar, sie haben nur keine rein körperliche Ursache.

Nicht eingebildet

Der Satz „das ist psychosomatisch“ kommt bei den meisten an als „du hast nichts“. Das ist falsch. Der Schmerz ist da, die Verspannung ist da, das Herzstolpern ist messbar.

Der Körper übersetzt einen Dauerzustand in eine Sprache, die nicht ignoriert werden kann. Das ist keine Einbildung, sondern eine Meldung.

Der übliche Ablauf

Erst wird alles abgeklärt, und es findet sich nichts. Dann folgt Erleichterung, dann Ratlosigkeit, weil die Beschwerden bleiben.

Wichtig bleibt trotzdem die ärztliche Abklärung zuerst. Psychosomatik ist keine Ausschlussdiagnose, die man selbst stellt.

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Verwandte Begriffe

Dieser Eintrag dient der Orientierung und ersetzt keine Diagnose und keine Behandlung. Bei anhaltender Belastung wende dich an eine ärztliche oder psychotherapeutische Praxis. Zurück zur Glossar-Übersicht.