Der Zustand, den viele für Leistung halten
Hyperarousal fühlt sich nicht immer schlecht an. Oft fühlt es sich nach Fokus an, nach Wachheit, nach Können. Genau das macht ihn so hartnäckig: Er wird belohnt, im Job, im Kalender, in der Selbstwahrnehmung.
Die Rechnung kommt woanders. Abends auf der Couch, wenn nichts mehr geht. Oder im ersten Satz, den dein Partner sagt, und der sofort zu viel ist.
Woran du es früh erkennst
Kiefer angespannt, Schultern hochgezogen, Atem im oberen Brustkorb. Ungeduld beim Zuhören. Der Impuls, Sätze zu beenden, die andere noch sprechen. Und ein Kopf, der nachts um zwei Uhr Themen sortiert, die bis morgen Zeit hätten.
