Amir Reichart

Emotionale Intelligenz

Auch: EQ, Emotionale Kompetenz

Emotionale Intelligenz ist die Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle wahrzunehmen, zu verstehen und damit umzugehen. Der Begriff wurde von Salovey und Mayer geprägt und durch Daniel Goleman bekannt. Sie ist keine Persönlichkeitseigenschaft, sondern erlernbar.

Der Teil, der meistens fehlt

Die meisten Menschen sind gut darin, Gefühle bei anderen zu lesen, und schlecht darin, die eigenen zu bemerken. Genau dieser erste Schritt ist aber die Voraussetzung für alles Weitere.

Wer nicht merkt, dass er wütend ist, kann seine Wut nicht regulieren. Er kann sie nur ausführen.

Warum sie im Kopf nicht anfängt

Der Zugang läuft über den Körper. Gefühle werden zuerst als Empfindung wahrgenommen: Enge, Wärme, Druck, Schwere. Wer diese Wahrnehmung nicht hat, kommt an die Gefühle nicht heran, egal wie klug er darüber spricht.

Verwandte Begriffe

Dieser Eintrag dient der Orientierung und ersetzt keine Diagnose und keine Behandlung. Bei anhaltender Belastung wende dich an eine ärztliche oder psychotherapeutische Praxis. Zurück zur Glossar-Übersicht.