Warum die Unterscheidung wichtig ist
Über Strategien streitet man. Über Bedürfnisse selten. „Ich will, dass du freitags zu Hause bist“ ist verhandelbar und wird verteidigt. „Ich vermisse dich“ ist schwerer abzuwehren.
Wer beim Bedürfnis bleibt, findet oft mehrere Wege, die vorher nicht sichtbar waren.
Wenn man sie nicht kennt
Viele Menschen wissen genau, was sie nicht wollen, und haben keine Sprache für das, was sie brauchen. Das ist kein Charakterzug, sondern erlernt: Wer als Kind mit Bedürfnissen nicht durchgekommen ist, hört auf, sie zu registrieren.
Der Weg zurück beginnt mit sehr kleinen Fragen. Was hätte diesen Abend besser gemacht?
