Amir Reichart

Yerkes-Dodson-Gesetz

Auch: Umgekehrte U-Kurve, Aktivierung und Leistung

Das Yerkes-Dodson-Gesetz beschreibt den Zusammenhang zwischen Erregung und Leistung als umgekehrtes U. Zu wenig Anspannung bringt keine Leistung, mittlere Anspannung die beste, zu hohe lässt sie einbrechen. Bei schwierigen Aufgaben liegt der beste Punkt deutlich niedriger als bei einfachen.

Der Denkfehler von Leistungsmenschen

Die Annahme lautet: mehr Druck, mehr Ergebnis. Das stimmt bis zu einem Punkt und danach nicht mehr. Jenseits des Scheitels kostet jeder zusätzliche Druck Leistung, statt sie zu bringen.

Wer schon oben auf der Kurve sitzt, macht durch mehr Anstrengung alles schlechter, nicht besser.

Warum es bei schweren Aufgaben früher kippt

Je komplexer die Aufgabe, desto niedriger die optimale Anspannung. Ein schwieriges Gespräch mit deinem Partner ist eine hochkomplexe Aufgabe.

Genau deshalb misslingt es zuverlässig, wenn ihr es im aufgeregten Zustand versucht.

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Verwandte Begriffe

Dieser Eintrag dient der Orientierung und ersetzt keine Diagnose und keine Behandlung. Bei anhaltender Belastung wende dich an eine ärztliche oder psychotherapeutische Praxis. Zurück zur Glossar-Übersicht.