Amir Reichart

Meditation

Meditation ist das gezielte Üben von Aufmerksamkeit. Je nach Form richtet sie sich auf den Atem, auf Empfindungen, auf ein Wort oder bleibt offen. Regelmäßig geübt verändert sie messbar, wie schnell jemand nach einer Belastung wieder herunterkommt.

Der häufigste Abbruchgrund

„Ich kann nicht meditieren, meine Gedanken hören nicht auf.“ Das ist keine Fehlfunktion, das ist der Vorgang. Gedanken kommen, man bemerkt es, man kehrt zurück.

Diese Rückkehr ist die Übung. Nicht die Stille.

Wie viel es braucht

Zehn Minuten täglich wirken mehr als eine Stunde am Sonntag. Der Effekt kommt aus der Häufigkeit, nicht aus der Dauer.

Verwandte Begriffe

Dieser Eintrag dient der Orientierung und ersetzt keine Diagnose und keine Behandlung. Bei anhaltender Belastung wende dich an eine ärztliche oder psychotherapeutische Praxis. Zurück zur Glossar-Übersicht.