Innere Leere ist das Gefühl, dass etwas fehlt, ohne benennen zu können, was. Sie tritt häufig nach erreichten Zielen auf und wird deshalb oft mit Undankbarkeit verwechselt. Tatsächlich ist sie meist ein Hinweis darauf, dass die erreichten Ziele nicht die eigenen waren.
Warum sie ausgerechnet oben kommt
Solange man unterwegs ist, trägt das Ziel. Es beantwortet die Frage nach dem Wofür, ohne dass sie gestellt werden muss.
Wer ankommt, verliert diese Antwort. Und dann steht die Frage im Raum, die vorher jahrelang aufgeschoben war.
Der übliche Fehler danach
Ein neues, größeres Ziel. Das funktioniert und kauft Zeit, meistens zwei bis drei Jahre.
Die Frage bleibt und wird beim nächsten Mal lauter.
Dieser Eintrag dient der Orientierung und ersetzt keine Diagnose und keine Behandlung. Bei anhaltender Belastung wende dich an eine ärztliche oder psychotherapeutische Praxis. Zurück zur Glossar-Übersicht.