Der Unterschied, der Streits entscheidet
Viele weigern sich, empathisch zu reagieren, weil sie fürchten, damit recht zu geben. Das sind zwei verschiedene Dinge.
„Ich verstehe, dass dich das verletzt hat“ ist kein Schuldeingeständnis. Es ist die Feststellung, dass etwas bei jemandem angekommen ist. Erst danach lässt sich überhaupt über die Sache reden.
Wenn zu viel davon schadet
Wer den Zustand anderer permanent mitfühlt, ohne Abstand zu halten, brennt aus. Deshalb unterscheidet man zwischen mitfühlen und mitleiden.
Mitgefühl bleibt handlungsfähig. Mitleiden kippt in den eigenen Zustand und hilft am Ende niemandem.
